Ärzte Zeitung, 19.04.2011

"Medical Excellence" geht in die dritte Runde

Mit seinem Stipendienprogramm "Medical Excellence" unterstützt der Finanzdienstleister MLP jetzt zum dritten Mal angehende Ärzte. Dieses Jahr gibt es einige Neuerungen, etwa im Auswahlverfahren der Bewerber.

Von Kerstin Mitternacht

"Medical Excellence" geht in die dritte Runde

Studenten können sich mit einem Stipendium besser auf ihr Medizinstudium konzentrieren.

© Andrey Kiselev / fotolia.com

WIESLOCH. Für Medizinstudenten ist das Studium oft eine große finanzielle Herausforderung. Es gehört nicht nur zu den anspruchsvollsten sondern auch zu den längsten Studiengängen. Damit die angehenden Ärzte sich ganz auf ihr Studium konzentrieren können startet der unabhängige Finanz- und Vermögensberater MLP zum dritten Mal sein Stipendienprogramm "Medical Excellence".

MLP unterstützt pro Jahr 15 Human- und Zahnmedizinstudenten mit einer Förderung in Höhe von 500 Euro pro Semester. Die Stipendien laufen bis zum Studienende, maximal drei Jahre. Kooperationspartner ist auch dieses Mal wieder die Fachverlagsgruppe Springer Medizin, zu der auch die "Ärzte Zeitung" gehört.

Das besondere an dem Programm "Medical Excellence" ist, dass nicht nur herausragende Studienleistungen bei der Vergabe der Stipendien berücksichtigt werden, sondern auch gesellschaftliches Engagement und wissenschaftliche Leistungen. Die Stipendien werden in den drei Kategorien "Studies Excellence" für ausgezeichnete Studienerfolge, "Social Excellence" für gesellschaftliches Engagement und "Science Excellence" für medizinisch-wissenschaftliche Leistungen, vergeben.

Einige Neuerungen

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen: So kommt zu den bisherigen Sonderstipendien für "Gefäßmedizin", "Gesellschaft" und "Hausarzt" eine vierte Kategorie "Neurowissenschaften" hinzu. Dieses neue Stipendium ist für Studierende gedacht, die sich im Rahmen einer Promotion mit Neurowissenschaften befassen.

"Medical Excellence"

Das Programm "Medical Excellence" ist ein Stipendienprogramm für Medizin- und Zahnmedizin-Studenten. MLP unterstützt pro Jahr 15 angehende Human- und Zahnmediziner mit je 500 Euro pro Semester über drei Jahre. Bewerben können sich alle Studierende im klinischen Abschnitt, die an einer deutschen Universität eingeschrieben sind. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Juli 2011. Die besten 100 Bewerber werden zu einem zweitägigen Assessment-Center eingeladen.

www.medicalexcellence.de

Eine weitere Neuerung ist, dass die Auswahl der Stipendiaten im Assessment-Center Ende September dieses Mal im sogenannten Peer-Review Verfahren erfolgt. Das bedeutet, dass die Teilnehmer sich weitgehend selbst beurteilen werden und gemeinsam die Stipendiaten bestimmen. In den letzten beiden Jahren war es so, dass die Stipendiaten aufgrund von Beurteilungen von Beoachtern ausgesucht wurden.

MLP vergibt zusätzlich noch vier halbjährige Sonderstipendien. Die Studenten bekommen 500 Euro pro Monat, die sie zum Beispiel für ein Forschungssemester nutzen können. Springer Medizin sponsert außerdem Jahr wieder Buchpreise.

Neben der finanziellen Unterstützung stellen auch Netzwerkveranstaltungen einen Baustein des Programms dar. "Mit Medical Excellence möchten wir junge ambitionierte Ärzte nicht nur finanziell unterstützen, sondern durch die Aufnahme in das Medical Excellence-Netzwerk auch fachlich fördern", sagt Marc-Philipp Unger, Leiter Zielgruppenmanagement bei MLP. Die Stipendiaten können regelmäßig an Vorträgen und Workshops teilnehmen. In diesem Jahr gab es zum Beispiel einen Sonografiekurs und einen Crash-Kurs in Krankenhaus-BWL.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11060)
Finanzen/Steuern (10451)
Organisationen
MLP (219)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »