Ärzte Zeitung, 17.04.2011

Johnson & Johnson: Avancen in der Schweiz?

NEW YORK (dpa). Bahnt sich gerade eine der größten Übernahmen in der Gesundheitsbranche seit Jahren an? Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" hat der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson ein Auge auf den Schweizer Medizintechnik-Hersteller Synthes geworfen.

Die beiden Seiten befänden sich in Gesprächen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen. Es sei aber unklar, wie weit fortgeschritten die Gespräche seien.

Sollte es zu einer Einigung kommen, könnte der Kaufpreis bei um die 20 Milliarden Dollar liegen. Synthes stellt Medizingeräte und Implantate her.

Johnson & Johnson ist in der Öffentlichkeit unter anderem bekannt für seine Penaten- und bebe-Pflegeprodukte, Dolormin-Schmerztabletten sowie o.b.-Tampons. In der Pharmabranche ist das Unternehmen in Deutschland mit der Tochter Janssen-Cilag vertreten.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11544)
Organisationen
Johnson & Johnson (171)
Synthes (9)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Reiseimpfungen 2018 – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

Mehr Trinken bringt kranken Nieren nichts

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion einen höheren Wasserkonsum nahezulegen, nützt nicht viel: Die Harnmenge nimmt etwas zu, doch die Nierenfunktion verbessert sich nicht. mehr »

Drogenbeauftragte möchte keine "Legalisierungsdiskussion"

Die Zahl der Rauschgiftdelikte steigt und steigt, wie die neueste Statistik des Bundeskriminalamts zeigt. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung warnt vor einer "Normalität" beim Konsum bestimmter Drogen. mehr »