Ärzte Zeitung, 17.07.2011

PLATOW-Empfehlung

Pernod Ricard: In Trippelschritten geht es aufwärts

Der jüngste Capital Markets Day von Pernod Ricard war ein Erfolg. Reihenweise bestätigten die Analysten ihre Kaufempfehlungen für den Spirituosenhersteller.

Der Schwerpunkt liegt zurzeit in den USA, Brasilien und Mexiko. Hier fährt das Unternehmen rund ein Viertel der Umsätze ein. Überzeugen konnte nicht nur die Strategie in den USA, wo sich das Unternehmen auf acht Premiummarken konzentriert. Auch in Mexiko und Brasilien setzt der Konzern auf wenige Kernprodukte, darunter einige lokal bekannte Marken.

Darüber sollen die Erlöse und die Margen weiter ausgebaut werden. Der größte Schub winkt in Asien. Nach neun Monaten per 31.3. erwirtschaftete der Konzern dort 36,5 Prozent der Umsätze, das Plus gegenüber dem Vorjahr summierte sich auf 23 Prozent. In Europa lief es dagegen verhalten (+4 Prozent).

Das Unternehmen beschränkt sich weiter auf wesentliche Geschäftsbereiche. Als 14%-Anteilseigner verspricht die Ricard-Familie weitere Kontinuität. Für die Fiskalperiode per 31.6. dieses Jahres will Pernod ein Gewinnplus aus fortgeführten Aktivitäten um sieben Prozent ausweisen. Anleger greifen noch bis 65 Euro zu.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »