Ärzte Zeitung, 19.10.2011

BioRegion Ulm erfährt Stärkung Molekularer Medizin

Boehringer Ingelheim und die Universität Ulm gründen im Rahmen einer forschungsfokussierten Kooperation das "Boehringer Ingelheim Ulm University Biocenter".

ULM/INGELHEIM (maw). Das Pharmaunternehmen Boehringer-Ingelheim strebt die Gründung des "Boehringer Ingelheim Ulm University Biocenter" (BIU) an.

Damit solle der Weg frei sein "für einen schlagkräftigen Verbund von universitärer Grundlagenforschung auf höchstem Niveau mit der substanziellen Forschungs- und Entwicklungskompetenz", wie das Unternehmen mitteilt.

In Anwesenheit der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Andreas Barner, Sprecher der Unternehmensleitung von Boehringer Ingelheim, unterzeichneten zu diesem Zweck am Mittwoch Gerd Schnorrenberg, Leiter Forschung Deutschland Boehringer Ingelheim, und Professor Karl Joachim Ebeling, Präsident der Universität Ulm, einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

"Ich begrüße diese zukunftsweisende Kooperation mit dem erfahrenen und starken Partner Boehringer Ingelheim außerordentlich. Sie stärkt die Weiterentwicklung und Vertiefung der äußerst erfolgreichen wissenschaftlichen Zusammenarbeit in der Pharmazeutischen Biotechnologie innerhalb der BioRegion Ulm und eröffnet neue Möglichkeiten für die in der Exzellenzinitiative geförderte Graduiertenschule für Molekulare Medizin", erläuterte Ebeling.

"Wir freuen uns, dass wir mit dieser Kooperation unsere konsequente Ausrichtung auf Forschung verstärken, für die wir in Deutschland nach wie vor ein großes Potenzial sehen", sagte Barner.

Die Partnerschaft fuße auf der Struktur eines Sonderforschungsbereichs und bringe die Expertise eines externen Beratergremiums ein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »