Ärzte Zeitung, 10.11.2011

Charité Biomedical Fund hilft Biotech-Start-Ups

BERLIN (ami). Eine völlig neuartige Finanzierung verhilft einem Start-Up-Unternehmen im Bereich Biotechnologie zu neuem Risikokapital. Die Humedics GmbH, eine Ausgründung der Charité Universitätskliniken und der Freien Universität Berlin (FU), erhält nun 1,2 Millionen Euro vom Charité Biomedical Fund (CBF).

Humedics ist das erste Unternehmen, das CBF-Gelder erhält. Der Fonds wurde nach Angaben der FU als unabhängiger Fonds für Risikokapital von Peppermint Venture Partners gemeinsam mit der Stiftung Charité initiiert. Im November 2010 hat ihn der Kapitalgeber Peppermint Venture Partners aufgelegt.

Zu dem von Peppermint geführten Konsortium gehören IBB Beteiligungsgesellschaft, High-Tech Gründerfonds, Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Ventegis Capital AG.

Das Zielvolumen des Fonds liegt bei Investitionen von 50 Millionen Euro. Die Mittel sollen vorwiegend in Ausgründungen aus der Charité und aus den Berliner Hochschulen investiert werden.

Insgesamt werden Investitionen in bundesweit bis zu 15 Unternehmen aus dem Gesundheitswesen mit Schwerpunkt Medizintechnik angestrebt. Humedics wurde von dem FU-Physiker Professor Karsten Heyne und Privatdozent Martin Stockmann, Leberspezialist der Charité, gegründet.

Sie haben das sogenannte FLIP-/entwickelt, das Leberfunktionsdiagnostik in Echtzeit ermöglicht.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Zahl der Atemwegsinfekte bundesweit stark erhöht

In der 7. KW wurden 22.813 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut (RKI) gemeldet, das sind rund 8000 mehr als in der Woche zuvor. mehr »

Welcher Sport tut den Gefäßen gut?

Sportliche Menschen scheinen anfälliger für atherosklerotische Koronarveränderungen zu sein als faulere. Neue Studiendaten legen nahe, dass dabei die Sportart von Bedeutung ist. mehr »

Bald Bluttest auf Brustkrebs?

18.30 hForscher an der Universität Heidelberg haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich über einen Bluttest Brustkrebs leichter erkennen lässt. Die Sensitivität wird mit 75 Prozent angegeben. Doch es gibt auch kritische Stimmen. mehr »