Ärzte Zeitung, 18.01.2012

Takeda verschlankt sich nach Nycomed-Kauf

AACHEN/KONSTANZ (dpa). Der größte japanische Pharmakonzern Takeda setzt nach der Milliardenübernahme des Schweizer Wettbewerbers Nycomed in Deutschland den Rotstift an.

Rund 1200 Stellen sind nach Takeda-Angaben vom Mittwoch von Veränderungen betroffen. Der am stärksten betroffene Standort Konstanz verliert demnach rund 700 Arbeitsplätze. Durch die Verlagerung des Vertriebs nach Berlin werde der Standort Aachen mit 130 Stellen geschlossen.

Für das Nycomed Forschungszentrum IPAS in Willinghusen in Schleswig-Holstein mit 100 Beschäftigten sucht Takeda einen Investor. Im Außendienst sollen 400 Stellen abgebaut werden.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (12259)
Organisationen
Nycomed (128)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spermien auf Dope

Vielleicht sollten besser ältere als jüngere Männer kiffen: Cannabis scheint die Fruchtbarkeit zu mindern, aber vor Prostatakrebs zu schützen. mehr »

Mit Mikroben gegen Asthma

Künftige Asthma-Therapien könnten neben Antikörpern auch Mechanismen der körpereigenen Entzündungshemmung nutzen – oder Helicobacter pylori. mehr »

Ein Nigerianer und ein Serbe sichern die Versorgung im Norden

Lunden ist gelungen, woran andere Regionen scheitern: In einer kommunalen Eigeneinrichtung sichern zwei Ärzte ab Mai die Versorgung. mehr »