Ärzte Zeitung, 14.03.2012

synlab setzt Hoffnung auf den Orient

Die synlab-Gruppe als einer der führenden Anbieter im internationalen Labormarkt setzt ihre schnelle Expansion weiter fort - in Deutschland und in anderen Ländern.

Labordienstleister synlab setzt Hoffnung auf den Orient

Probenröhrchen im Labor in Augsburg, dem Geschäftssitz der synlab-Gruppe: Expansion soll weiter fortgesetzt werden.

© Sabeth Stickforth / synlab

AUGSBURG (maw). Die synlab-Gruppe, nach eigenen Angaben einer der führenden Anbieter von medizinischen Labordienstleistungen in Europa, verzeichnet für das Geschäftsjahr 2011 einen Umsatzanstieg um 32,4 Prozent. Dieser sei vor allem auf Akquisitionen zurückzuführen, organisch sei die Gruppe aber auch weiter gewachsen.

Nach vorläufigen, noch nicht testierten Zahlen erhöhte sich der Umsatz bei synlab nach Unternehmensangaben von 432,2 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2010 auf 572,2 Millionen Euro.

Der Großteil des Umsatzwachstums sei auf den Erwerb der MVZ Leverkusen Gruppe sowie weiterer Labore in der Schweiz und in Tschechien zurückzuführen. Rund fünf Prozent gingen auf organisches Wachstum zurück.

Auslandsanteil am Umsatz wird kontinuierlich zunehmen, so die Prognose

Die Zahl der Mitarbeiter sei binnen Jahresfrist um 24,1 Prozent auf rund 6.800 gestiegen. Davon seien 63 Prozent in Deutschland beschäftigt, und 37 Prozent der Mitarbeiter arbeiten im Ausland.

Analog zu den Beschäftigtenzahlen generierte der Laboranbieter im vergangenen Jahr 64 Prozent des Umsatzes auf dem heimischen Markt und 36 Prozent außerhalb Deutschlands.

Durch das Engagement im europäischen Ausland sowie in den Märkten der Türkei, der Vereinigten Arabischen Emirate sowie Saudi-Arabiens werde der Auslandsanteil am Umsatz kontinuierlich zunehmen, prognostiziert synlab.

"Die synlab-Gruppe wird ihre erfolgreiche Strategie auch 2012 mit Akquisitionen und organischem Wachstum fortsetzen", kündigte CEO Dr. Bartl Wimmer in Augsburg an.

Sein Unternehmen verstehe sich als Vorreiter, wenn es um Marktadaptionen unter sich verändernden Rahmenbedingungen gehe, so Wimmer nach einer Pressemitteilung.

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