Ärzte Zeitung online, 02.08.2013

Medizintechnik

Gewinne bei Dräger wegen höherer Kosten unter Druck

Lübecker Medizintechnikhersteller investiert mehr Geld in Forschung und Entwicklung.

LÜBECK. Die Gewinne beim Lübecker Drägerkonzern sind wegen höherer Kosten unter Druck geraten.

In den ersten sechs Monaten reduzierte sich das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres von 94 auf 79 Millionen Euro, teilte der Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik am Donnerstag in Lübeck mit.

Nach Steuern blieben 45,6 (53,2) Millionen Euro. Dräger habe mehr Geld für Forschung und Entwicklung sowie die Stärkung der Vertriebsstrukturen und bessere Informationstechnik ausgegeben.

Damit investiere das Unternehmen in die langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Der Umsatz erhöhte sich um 4,1 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro; das liege am oberen Ende des Prognosekorridors. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11055)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Dicker Hals = dickes Risiko fürs Herz

Nicht nur ein dicker Bauch spricht Bände – der Halsumfang eignet sich ebenfalls, um das kardiovaskuläre Risiko abzuschätzen. mehr »

Junge Ärzte müssen etwas zur Versorgung auf dem Land beitragen!

Politik und Verbände mühen sich ab, um junge Ärzte für die Versorgung auf dem Land zu begeistern. Blogger Dr. Jonas Hofmann-Eifler sieht die Verantwortung ein Stück weit auch bei sich und seinen Kollegen. mehr »

MDK lehnt Pflegeanträge seltener ab

Kommen die Pflegereformen bei den Versicherten an? Neuen Zahlen zufolge fallen weniger Antragssteller durchs Raster und erhalten somit Leistungen. mehr »