Ärzte Zeitung online, 25.04.2014

Generika-Konkurrenz

AstraZeneca verdient weniger

LONDON. Günstige Generika machen dem britisch-schwedischen Pharmakonzern AstraZeneca weiterhin zu schaffen.

Im ersten Quartal 2014 ging der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 Prozent zurück auf 504 Millionen US-Dollar (364,5 Millionen Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz des Konzerns stagnierte in den ersten drei Monaten bei 6,4 Milliarden Dollar (4,6 Milliarden Euro).

Am Wochenende hatte ein Bericht der "Sunday Times" über ein gescheitertes Übernahmeangebot des US-Pharmakonzerns Pfizer für AstraZeneca in Höhe von 60 Milliarden Pfund (73 Milliarden Euro) Gesprächsstoff geliefert. Es wäre die größte Übernahme der Geschichte eines britischen Konzerns durch ein ausländisches Unternehmen.

Die Zeitung berief sich auf Investmentbanker und Industriekreise, beide Unternehmen kommentierten die Berichte nicht. Insider halten ein zweites Angebot für wahrscheinlich. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11388)
Organisationen
AstraZeneca (464)
Pfizer (1399)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Spahn soll Gesundheitsminister werden

Jünger und weiblicher will die CDU-Chefin ihr Kabinett und ihre Partei machen. In Männerhand bleibt das Gesundheitsressort: Jens Spahn soll hier der neue Minister werden. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Praxen und Kliniken melden "Land unter"

Die heftige Grippewelle bringt Arztpraxen und Krankenhäuser an die Kapazitätsgrenzen. Manche Praxen müssen selbst wegen vieler erkrankter Mitarbeiter schließen, Kliniken nehmen teilweise keine Patienten mehr an. mehr »