Ärzte Zeitung online, 12.11.2014

Röhn-Klinikum

Vertrag von Rhön-Chef vorzeitig verlängert

Noch vor Abschluss der laufenden Neuordnung bekommt der Rhön-Klinikum-Chef Martin Siebert einen neuen Vertrag.

BAD NEUSTADT A.D. SAALE. Die Bestellung von Martin Siebert zum Vorstandsvorsitzenden sei bis 30. September 2019 verlängert worden, teilte der Krankenhausbetreiber mit. Ursprünglich wäre der Vertrag im kommenden Herbst ausgelaufen. Der Krankenhauskonzern konzentriert sich nach dem Verkauf eines Großteils seiner Kliniken an Fresenius weiterhin auf seine Neuausrichtung.

Derzeit versucht Rhön, seinen strategischen Investoren mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf einen Ausstieg schmackhaft zu machen. Firmengründer Eugen Münch und seine Frau lagen lange mit den beiden anderen Großaktionären wegen der Neuordnung des Klinikkonzerns im Clinch.

Der Eigentümer des Medizintechnikherstellers B. Braun, Ludwig Georg Braun, und der Hamburger Klinikbetreiber Asklepios waren bei Rhön eingestiegen, um eine milliardenschwere Komplettübernahme durch Fresenius zu verhindern, weil sie um ihre Marktposition fürchteten. Nach einigen Zugeständnissen stimmten sie dem Verkauf eines Großteils der Rhön-Kliniken an den Gesundheitskonzern aber zu. (dpa)

Topics
Schlagworte
Unternehmen (11102)
Bayern (756)
Organisationen
Fresenius (309)
Personen
Ludwig Georg Braun (36)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

Warum der Zuckersirup zum dicken Problem werden könnte

Seit Anfang Oktober gibt es in der EU keine Quotenregelung mehr für die aus Mais, Getreide oder Kartoffeln gewonnene Isoglukose. Experten befürchten eine Zunahme von Übergewicht und Diabetes. mehr »

Stotter-Therapie im virtuellen Raum

Geschätzt über 800.000 Bundesbürger stottern. Viele von ihnen ziehen sich komplett zurück, weil sie Ablehnung fürchten. Ein Ausweg: Therapie-Methoden, bei denen man zunächst zu Hause sprechen übt – online. mehr »