Ärzte Zeitung, 04.10.2016

Pharmakooperation

BMS startet onkologische Initiative

KÖLN. Das forschende Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb (BMS) hat einen Kooperationsvertrag mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) an der Uniklinik Essen unterzeichnet.

Das sei der Auftakt der geplanten strategischen Zusammenarbeit mit akademischen Einrichtungen in Deutschland als Teil der von BMS gegründeten "Global Expert Centers Initiative". Sie soll dazu dienen, die Forschung in der Immunonkologie zu beschleunigen.

Das erste gemeinsame Projekt mit dem WTZ ist die klinische Register-Studie TRIM (Tissue Registry in Melanoma) bei fortgeschrittenem Melanom. "In der Studie werden Gewebeproben, Biomarker-Analysen sowie Patienten- und Behandlungsdaten erfasst und miteinander korreliert", teilen die Kooperationspartner mit.

Die Auswertung der Daten soll eine verbesserte Aussage über den Behandlungserfolg und das Nebenwirkungsprofil verschiedener Therapieansätze inklusive Immunonkologika ermöglichen.

"In weiteren Projekten sind Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von immunonkologischen Substanzen bei verschiedenen Tumorarten geplant, unter anderem bei Magenkrebs", heißt es. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »