Ärzte Zeitung online, 16.02.2017

Türkei

Siemens stattet moderne Kliniken mit Laboren aus

ANKARA/MERSIN. Noch ist nicht klar, welchen Kurs die Türkei unter einem künftig gestärkten Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in puncto Gesundheitsversorgung einschlagen wird. Derweil meldet der deutsche Medizintechnikanbieter Siemens Healthineers, er sei beauftragt worden, die klinischen Labordienstleistungen in zwei neuen Krankenhäusern in der Türkei zu übernehmen, die vom Baukonzern DiA Holding und dem türkischen Gesundheitsministerium in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft errichtet und betrieben würden.

Der Auftrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren habe einen garantierten Mindestwert von fast 30 Millionen Euro. Siemens werde für beide Krankenhäuser die Laborservices für alle labormedizinischen Disziplinen (Biochemie, Mikrobiologie, Hämatologie, Immunologie, Notfall, Genetik, Pathologie und Point of Care Testing) übernehmen. Außerdem sorge das Unternehmen für das Labordesign und stelle medizinische und technischer Ausstattung sowie Verbrauchsmaterialien, Service und Wartung zur Verfügung. Siemens kümmere sich zusätzlich auch um die Anstellung des Laborpersonals, heißt es.

Die Türkei hat sich in der jüngsten Vergangenheit zu einem modernen Staat gemausert - zumindest, was Infrastruktur und Gesundheitsversorgung angeht. Zuletzt zog das Land sogar vermehrt Medizintouristen an. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fehldiagnose lässt "Thrombophilie"-Patientin zittern

Bei einer Frau mit Venenthrombose wurde eine Thrombophilie-Diagnostik vorgenommen. Der Verdacht erhärtete sich und bescherte ihr angstvolle Wochen. mehr »

Schärfe und Säure kurbeln das Immunsystem an

Was wir essen, beeinflusst maßgeblich, wie gut die Immunabwehr im Speichel funktioniert. Das haben Münchener Forscher untersucht. mehr »

Was tun gegen sexuelle Belästigung?

Anzügliche Bemerkungen, obszöne Witze, schlüpfrige Mails bis hin zu Berührungen: Sexuelle Aufdringlichkeit gehört auch in Praxen und Kliniken manchmal zum Alltag. Statt die Belästigungen zu ignorieren, sollten sich Betroffene wehren - dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. mehr »