Ärzte Zeitung online, 09.10.2017

Neurorehablitation

Exoskelett legt Daten in der Cloud ab

DÜSSELDORF/HAMBURG. Die cloud-basierte Verwaltung von Therapiedaten soll künftig in der Neurorehabilitation eine effizientere Therapie mit Exoskeletten ermöglichen. Eine entsprechende Gerätelösung präsentierte das Unternehmen Ekso Bionics vergangene Woche bei der Rehacare International, nach Angaben des Veranstalters Messe Düsseldorf Europas größte Fachmesse für Rehabilitation und Pflege.

Mit EksoPulse Analytics biete das Medizintechnikunternehmen eine innovative Software für die Therapiedatenverwaltung mit seinem für die Neurorehabilitation ausgelegten Exoskelett EksoGT an. Therapieinformationen der Patienten werden nach eigenen Angaben in Echtzeit synchronisiert und in einer Cloud dokumentiert. "Die einfache Verwaltung der Patientendaten ermöglicht eine bessere Basis zur individuellen Planung der Therapie", so Matthias Stief, Geschäftsführer von Ekso Bionics Europe.

"Durch die quantifizierbare Analyse des Therapiefortschritts können Ärzte und Physiotherapeuten genau auf den Leistungsstand des Patienten eingehen", ergänzt er. Zum Schutz der Privatsphäre würden die Daten in der Cloud verschlüsselt und seien nur für Arzt und Therapeuten über eine Patienten-ID zu lesen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »