Ärzte Zeitung online, 25.01.2019

ADAC-Bilanz

Luftretter 2018 über 54.000 mal ausgerückt

MÜNCHEN. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung verzeichnet für das vergangene Jahr 54.356 Einsätze ihrer Rettungshubschraubern und lag damit knapp unter Vorjahr (54.491 Einsätze). Anlass Nummer eins der oft lebensrettenden Einsätze war laut ADAC mit 48 Prozent erneut der internistische Notfall – etwa eine akute Herz-Kreislauferkrankung.

In elf Prozent der Fälle habe es sich um neurologische Notfälle wie Insulte gehandelt, in 13 Prozent um Freizeitunfälle. Bei elf Prozent der Einsätze seien Verkehrsunfälle der Auslöser gewesen. Unter den versorgten Patienten waren mit knapp 60 Prozent wieder deutlich mehr Männer als Frauen, so der ADAC. Bei etwa jedem zwölften Patienten handelte es sich um ein Kind oder einen Jugendlichen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

PrEP-Kapitel neu im EBM

Die HIV-Präexpositionsprophylaxe (PrEP) als Kassenleistung: Nun stehen die erforderlichen EBM-Abrechnungsziffern fest. mehr »

Psychische Leiden häufiger bei dicker Luft

Liegt Depression in der Luft? Es gibt Hinweise, dass eine miese Luftqualität das Risiko für schwere psychische Erkrankungen steigert. mehr »

Ostdeutsche sind weniger zufrieden

Bürger im Osten stellen ihrer Gesundheitsversorgung vor Ort ein schlechteres Zeugnis aus als dies Westdeutsche tun. Am zufriedensten sind die Bayern. mehr »