Ärzte Zeitung online, 12.04.2017

Digital Health

Mediplan-App soll Adhärenz stärken

NEU-ISENBURG.Das Smartphone als Gedächtnisstütze für die Medikamenteneinnahme: Die seit Kurzem erhältliche MediPlan App soll automatisch Erinnerungen nach Angaben des Arztes erstellen und die Adhärenz der Patienten stärken. Damit ergänzt die mobile Anwendung nach Einschätzung der Medizinische Medien Informations GmbH (MMI) den geltenden Bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP).

Die kostenfreie und werbefreie App übernehme den Plan direkt ins Smartphone. Laut dem Entwickler MMI wird dafür der auf dem BMP aufgebrachte Code über die eingebaute Kamera von Smartphone und Tablet-Pc eingelesen. Im Notfall hätten Ersthelfer außerdem einen schnellen Überblick über kritische Präparate und könnten Medikationsfehler dank der Informationen auf dem Handy vermeiden.

Die Anwendung ist nicht allein für einen einzigen Nutzer ausgelegt erklärt Marc Oberkirch, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb bei MMI,: "Sie kann Pläne von mehreren Personen verwalten und bietet so Familien die Möglichkeit, die gesamte Medikation an einem Ort zu speichern." Auf diese Weise könnten Angehörige bei der korrekten Einnahme von Arznei unterstützt werden, heißt es. (mh)

Die App gibt es im Google Play Store unter tinyurl.com/ley2jsq und bei iTunes unter tinyurl.com/maeu7q2

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »