Ärzte Zeitung, 12.10.2016

Berufsunfähigkeit

Frühe Police sichert geringe Prämien

KÖLN. Wer für sein Kind eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchte und weiß, dass der Sohn oder die Tochter einen handwerklichen oder sozialen Beruf erlernen will, sollte mit dem Abschluss der Police nicht zu lange warten.

Die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher (GVI) empfiehlt, die Versicherung noch während des letzten Schuljahres zu beantragen. Dabei muss der Abschluss erfolgen, bevor der Schüler das Abschlusszeugnis erhält.

Der Grund: Auszubildende in handwerklichen oder sozialen Berufen zahlen wesentlich höhere Beiträge als Auszubildende im kaufmännischen Bereich. Bei manchen Versicherern könne eine Berufsunfähigkeitsversicherung noch als Schüler abgeschlossen werden, was wesentlich billiger sei, sagt GVI-Präsident Siegfried Karle.

"Erschwerend kommt hinzu, dass die Versicherer einige Ausbildungsberufe erst gar nicht versichern wollen." Tun sie es doch, verlangen sie häufig hohe Beiträge und begrenzen die Laufzeit.

Nach Angaben des GVI kann ein Abschluss noch 2016 sinnvoll sein, weil viele Versicherer die Beiträge Anfang 2017 erhöhen wollen. Denn dann sinkt der Rechnungszins. (iss)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1224)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Darum will Maria Rehborn unbedingt Landärztin werden

Studentin Maria Rehborn möchte Landärztin werden in den Bergen werden – ein Portrait. mehr »

Welches Wasser in die Nasendusche?

In unserem Trinkwasser tummeln sich viele Erreger. Forscher haben nun getestet, mit welcher Methode Nasenduschen-Wasser behandelt werden sollte, um diese abzutöten. mehr »

Die Rückkehr des Badearztes

Eine Medizinerin bringt die Region Wiesbaden ins Schwitzen: als einzige Badeärztin der Gegend. Der "Ärzte Zeitung" erklärt sie, warum sie Treppen steigen lässt statt eines EKGs – und wie sie 75 Patienten an ihrer Zunge erkannte. mehr »