Ärzte Zeitung online, 13.11.2017

BKK Bayern

"Morbi-RSA-Schere geht weiter auf"

MÜNCHEN. "Dringenden Handlungsbedarf" sieht die Vorständin des BKK Landesverbands Bayern Dr. Sigrid König beim Morbi-RSA. "Die Schere geht immer weiter auf, zugunsten der AOK und der Knappschaft." Die Ergebnisse im Sondergutachten des Wissenschaftlichen Beirats belegten das.

Während die AOK stetig höhere Deckungsbeiträge verzeichne, würden sie bei anderen Kassen geringer. Die AOK hätten bundesweit 46 Prozent des Kassenüberschusses, bei nur 36 Prozent der Versicherten. König forderte die künftige Koalition auf, wieder Chancengleichheit zwischen den Kassen herzustellen.

Dazu sei unter anderem die Kodierung besser gegen Manipulation abzusichern, Verzerrungen müssten konsequent geahndet werden. Es müsse ambulante Kodierrichtlinien geben. Zudem sollten sich Zuweisungen nicht nur an Volkskrankheiten orientieren, sondern auch an seltenen, teuren Krankheiten. (cmb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder Zweite wartet bis zu drei Wochen auf den Facharzt

Die Ressource Arzt wird knapper – das spiegelt sich in den Wartezeiten wider. Und: Jungen wird die Work-Life-Balance wichtiger. Die Patienten haben dafür oft wenig Verständnis. mehr »

Welche Blutdruckmessung liefert die genaueste Risikovorhersage?

Was ist die zuverlässigste Methode der Blutdruckmessung, um das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse und Tod eines Patienten vorherzusagen? Zwei Messungen schnitten in einer aktuellen Studie am besten ab. mehr »

Mammografie-Screening kann sich auch bei Männern lohnen

Männer mit erhöhtem Brustkrebsrisiko profitieren ebenfalls von einer Mammografie-Reihenuntersuchung, wie eine Studie bestätigt. mehr »