Ärzte Zeitung online, 13.09.2017

Rheinland-Pfalz

Kliniken erhalten 51 Millionen Euro

MAINZ. Die Kliniken in Rheinland-Pfalz erhalten pauschal 51,2 Millionen Euro – zusätzlich zur Einzelförderung für größere Baumaßnahmen und zur Förderung im Rahmen des Krankenhausstrukturfonds. Ihnen stehen somit in diesem Jahr insgesamt rund 137 Millionen Euro zur Verfügung, wie das Landesgesundheitsministerium mitteilt.

Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) rechnet vor, dass die Kliniken so mit insgesamt neun Millionen Euro mehr planen könnten als im Jahr 2016 (Gesamtvolumen damals: 128 Millionen Euro). Mit den pauschalen Fördermitteln finanzieren die Krankenhäuser die Wiederbeschaffung, zum Beispiel von Krankenhausbetten und medizinischen Geräten vom Röntgenapparat bis zum Kernspintomographen – oder realisieren kleinere Baumaßnahmen.

Die Höhe der Pauschalförderung variiert von Jahr zu Jahr und richtet sich nach Faktoren wie Fallzahl, vorhandenen Großgeräten, Ausbildungsplätzen und Planbetten. Die Fallzahl bestimmt etwa 80 Prozent des Förderbetrages.

Die Krankenhäuser können eigenverantwortlich entscheiden, wofür sie diese Mittel einsetzen. Sie müssen lediglich einmal im Jahr nachweisen, dass sie das Geld zweckentgebunden verwendet haben. (aze/eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »