"Medizinische Klinik" prämiert Arbeit zu Diabetes Typ 1

Freut sich über den Preis: Privatdozentin Wilgard Hunger-Battefeld vom Uniklinikum Jena. Laudator Professor Johannes Köbberling (rechts) und Kongresspräsident Professor Jürgen Schölmerich überreichen den Scheck. © sbra

Freut sich über den Preis: Privatdozentin Wilgard Hunger-Battefeld vom Uniklinikum Jena. Laudator Professor Johannes Köbberling (rechts) und Kongresspräsident Professor Jürgen Schölmerich überreichen den Scheck. © sbra

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Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 haben gehäuft weitere endokrine Autoimmunerkrankungen (AIEK). Wie häufig pathologische Autoantikörper-(AAK-)Befunde und das Auftreten einer klinisch manifesten endokrinen AIEK sind, haben Privatdozentin Wilgard Hunger-Battefeld vom Uniklinikum Jena und ihre Kollegen untersucht (Medizinische Klinik 104, 2009, 183). Diese Arbeit wurde jetzt mit dem Preis der Zeitschrift ausgezeichnet, der mit 5000 Euro dotiert ist.

Die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit: Mehr als die Hälfte der Patienten mit Typ-1-Diabetes wiesen mindestens einen weiteren pathologischen AAK-Titer auf, der jedoch keinen sicheren Rückschluss auf eine klinisch relevante AIEK zuließ. Positive Schilddrüsen-Autoantikörper hatte jeder zweite Patient, davon wiederum jeder zweite eine Autoimmunthyreoiditis. Bei 31 Prozent der Patienten lag mindestens eine weitere therapiepflichtige AIEK vor, mit einem Prävalenzanstieg um fast vier Prozent innerhalb eines Jahres. Bei den klinisch manifesten endokrinen Autoimmunerkrankungen handelte es sich hauptsächlich um Hypophysitis, Adrenalitis, Thyreopathie, Perniziosa, Sprue. (hub)

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