AOK-Internetseite informiert über PSA-Tests

BERLIN (ble). Mit einer neuen Internetseite will der AOK-Bundesverband Männer über das Für und Wider des PSA-Tests zur Früherkennung von Prostatakrebs aufklären.

Veröffentlicht:

Auf der gestern in Berlin vorgestellten Website sollen sich am PSA-Test interessierte Männer ein umfassendes Bild über die in Gesellschaft und Wissenschaft vorhandenen unterschiedlichen Ansichten zu Chancen und Risiken der PSA-Tests machen können. Diese werden in der Regel als IGeL-Leistung angeboten.

Auf der Seite können sich Nutzer auch durch einen Katalog mit Fragen zur persönlichen Einstellung klicken, der die Entscheidungsfindung für oder gegen einen Test unterstützen soll.

Dr. Bernhard Egger vom AOK-Bundesverband sagte zur Begründung des neuen Angebots, dass 50 Prozent der infolge eines Tests gestellten Krebsdiagnosen zu Lebzeiten ohne Test nie bekannt geworden wären.

Zudem liege die Treffsicherheit des Tests derzeit bei etwa 33 Prozent. Für die restlichen der zunächst positiv Getesteten bedeute das bis zur weiteren diagnostischen Abklärung eine Zeit der Unsicherheit und Sorge.

Die Seite im Internet: www.psa-entscheidungshilfe.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Telemedizin und Vorsorge

Mobil Krankenkasse bietet Männern PSA-Test zur Selbstanwendung

Primärdiagnostik

So lässt sich Prostatakrebs gezielter aufspüren

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Evolution der Therapiesteuerung

Diabetesmanagement: Das Ende des HbA1c-Werts?

Lesetipps
Rezeptunterschrift? Immer eigenhändig. Immer!

© detailblick-foto / stock.adobe.com

Bundessozialgericht

Rezeptunterschrift gestempelt: Internist drohen 1,24 Millionen Euro Regress

Ein Hausarzt lädt in seiner Praxis Dokumente in eine elektronische Patientenakte

© Daniel Karmann/dpa

Stichtage rücken näher

Warum es sich für Praxen lohnt, vor dem 1. Oktober in die ePA einzusteigen