Adipositas-Programm

AOK Nordost und die Unimedizin Greifswald kooperieren

Veröffentlicht:

GREIFSWALD. Die Universitätsmedizin Greifswald und die AOK Nordost haben einen Integrationsvertrag für ein ambulantes Adipositas-Programm vereinbart. Angesprochen sind in erster Linie Patienten mit einem BMI über 35 und entsprechenden Folgeerkrankungen.

Hausärzte der Region können Patienten mit entsprechendem BMI in das Adipositaszentrum an der Universitätsmedizin einweisen. Herzstück des vereinbarten Programms ist eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapie.

Unter ernährungsmedizinischer Leitung arbeitet das Greifswalder Adipositas-Zentrum mit anderen Gesundheitsberufen wie Ernährungswissenschaftlern, Sporttherapeuten und Psychologen zusammen.

Ziel ist es, bei den Betroffenen Impulse für einen dauerhaft gesunden Lebensstil zu setzen. Das Programm ist auf zwölf Monate angelegt, beinhaltet individuelle Therapieziele und Nachsorgen im Abstand von sechs Monaten.

Damit orientiert sich Greifswald an einem bereits vereinbarten Vertrag zwischen der AOK Nordost und einem Adipositaszentrum im Rostocker Südstadt-Klinikum.

Der erste Vertrag in Rostock vor rund zwei Jahren hatte bei der KV Mecklenburg-Vorpommern und niedergelassenen Ärzten damals für Irritationen gesorgt, weil das Konzept sich auf stationäre Zentren fokussiert.

Nach Sachsen-Anhalt weist Mecklenburg-Vorpommern die zweithöchste Adipositasrate bundesweit auf. Jeder zweite Erwachsene im Nordosten ist übergewichtig und jeder fünfte krankhaft adipös. (di)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Übergewicht, Diabetes & Co.

WHO: Süße Getränke und Wein sind zu billig

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: FIB-4 1,3: numerische 26%ige Risikoreduktion der 3-Punkt-MACE durch Semaglutid 2,4mg

© Springer Medizin Verlag GmbH, modifiziert nach [17]

Kardiovaskuläre, renale und hepatische Komorbiditäten

Therapie der Adipositas – mehr als Gewichtsabnahme

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma GmbH, Mainz
Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

© Porträt: Dr. Jörg Sandmann | Hirn: grandeduc / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Der hypogonadale Patient in der Hausarztpraxis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin
Mehr als ein oberflächlicher Eingriff: Die Krankenhausreform verändert auch an der Schnittstelle ambulant-stationär eine ganze Menge.

© Tobilander / stock.adobe.com

Folgen der Krankenhausreform für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte

Die Klinikreform bringt Bewegung an der Schnittstelle zwischen Praxen und Krankenhäusern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztbank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Flüssigbiopsie im Test

Pankreaskrebs: Früherkennung in Sicht?

Lesetipps
Virtuelle Checkboxen

© chinnarach / stock.adobe.com

Praxisführung

So profitieren Praxisteams von Qualitätsmanagement