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Ab 65 ist Bestimmung des Knöchel-Arm-Index ein Muss

KARLSBAD-LANGENSTEINBACH (Rö). Bei allen älteren Patienten, besonders solchen mit kardiovaskulären Risikofaktoren, sollte der Knöchel-Arm-Index bestimmt werden. Denn auch ohne AVK-Symptome haben solche Menschen unbehandelt eine schlechte Prognose.

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So wird heute der Knöchel-Arm-Index bestimmt. Einfach vier Manschetten an Armen und Beinen anbringen und ablesen!

So wird heute der Knöchel-Arm-Index bestimmt. Einfach vier Manschetten an Armen und Beinen anbringen und ablesen!

© Foto: sbra

Auf die Bedeutung der Bestimmung des Knöchel-Arm-Indexes zur AVK-Diagnostik hat Professor Curt Diehm vom Krankenhaus Karlsbad-Langensteinbach in "Circulation" hingewiesen. Grundlage dafür bilden die von Diehm mit Kollegen veröffentlichten Fünf-Jahres-Ergebnisse der Studie getABI. An der Studie haben fast 7000 in Hausarztpraxen untersuchte Patienten teilgenommen, die mindestens 65 Jahre alt waren.

Die getABI-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Patienten mit asymptomatischer AVK die Sterberate ähnlich hoch ist wie bei Patienten, die wegen AVK bereits Symptome haben (42 versus 53 pro 1000 Patientenjahre). Der Unterschied zwischen beiden Gruppen war nicht signifikant. Von den Patienten ohne PAVK starben in der selben Zeit jedoch nur 20 pro 1000 Patientenjahre.

Auch bei Berücksichtigung von anderen kardiovaskulären Risikofaktoren hatte der Knöchel-Arm-Index die größte prädiktive Aussagekraft zur Vorhersage von Tod, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Ist der Quotient aus Knöchel- und Oberarmblutdruck erniedrigt (unter 0,9), deutet dies auf Gefäßschäden.

Bestimmen lässt der Index sich heute einfacher als früher, da dafür kein Doppler mehr nötig ist. Ein entsprechendes Gerät ist jetzt gerade auf der Medica in Düsseldorf präsentiert worden.

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