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Abspecken: Erfolgsrezept bei leichter Schlafapnoe

KUOPIO (ikr). Abspecken lohnt sich für Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe besonders. Mit Hilfe von Gewichtsreduktion werden aktuellen Studiendaten zufolge 66 Prozent der Patienten mit leichter Schlafapnoe praktisch frei von Symptomen.

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Adipöse haben häufig Schlafapnoe.

Adipöse haben häufig Schlafapnoe.

© Foto: Spaulnwww.fotolia.de

Adipositas ist ein wesentlicher Risikofaktor für die Entstehung einer obstruktiven Schlafapnoe (OSA). Finnische Forscher haben nun den Langzeiteffekt von Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Patienten mit leichter OSA untersucht (Am J Respir Crit Care Med 179, 2009, 320). Zur Interventionsgruppe gehörten 35 Patienten mit einem mittleren Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) von 10. Der AHI ist die durchschnittliche Zahl der Apnoe-Hypopnoe-Episoden pro Stunde im Schlaf. Der mittlere BMI betrug 33,4 kg/m

. Die Studienteilnehmer erhielten außer einer Lebensstilberatung mit 14 Terminen innerhalb eines Jahres eine Reduktionsdiät mit 600 bis 800 kcal/d über 12 Wochen. Die Kontrollgruppe mit 37 Patienten (mittlerer AHI 9,3; mittlerer BMI 31,4 kg/m2

) erhielt lediglich initial eine Lebensstilberatung.

Die Bilanz nach einem Jahr: Die Patienten in der Interventionsgruppe hatten im Mittel 10,7  kg an Gewicht verloren, die Kontrollgruppe nur 2,4 kg. Der AHI in der Interventionsgruppe betrug 6 und war somit signifikant geringer als in der Kontrollgruppe mit 9,6. Der Anteil der "geheilten" Patienten, also derjenigen mit einem AHI unter 5 lag in der Interventionsgruppe bei 66 Prozent im Vergleich zu 35 Prozent in der Kontrollgruppe.

Für Professor Harald Schäfer aus Völklingen sind die neuen Daten ein weiteres Argument, übergewichtige OSA-Patienten nicht zuletzt auch wegen der Senkung des KHK-Risikos zur Gewichtsreduktion anzuhalten (Pneumo-News 3, 2009, 22).

Lesen Sie dazu auch: Mehr AU bei Schlafapnoe

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