Ärzte verzichten meist auf Influenza-Schutz

FRANKFURT/MAIN (mut). Ärzte nehmen den Influenza-Schutz nach wie vor nicht besonders ernst: Bei einer Befragung an der Frankfurter Uniklinik waren nur 39 Prozent der Ärzte gegen Influenza geimpft, nur 17 Prozent waren es bei den Krankenschwestern.

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Ärzte sind nach wie vor Impfmuffel, wenn es um die Grippeimpfung geht.

Ärzte sind nach wie vor Impfmuffel, wenn es um die Grippeimpfung geht.

© Foto: Bilderbox

Dass bei Ärzten, Krankenschwestern und Praxispersonal eine Impfung gegen saisonale Influenza besonders wichtig ist, ist allgemein bekannt: Schließlich gefährden sie ohne Impfung auch ihre Patienten. Nach Daten einer Befragung bei etwa 1100 Ärzten, Krankenschwestern und Labormitarbeitern der Uniklinik Frankfurt zur Grippesaison 2006/ 2007 war jedoch nur eine Minderheit der Ärzte und Krankenschwestern gegen Influenza geimpft.

Die Hauptgründe: 43 Prozent der ungeimpften Ärzte glaubten, die Impfung schütze nicht ausreichend, 41 Prozent sahen kein persönliches Infektionsrisiko, 22 Prozent hielten Influenza nicht für eine schwer wiegende Erkrankung und zehn Prozent hatten Angst vor Nebenwirkungen. Von den Geimpften gaben 92 Prozent als Grund an, sich selbst zu schützen, 67 Prozent wollten auch Familie und Freunde schützen, 55 Prozent hatten zudem das Wohl ihrer Patienten vor Augen (Infection 37, 2009, 197).

Lesen Sie dazu auch: Grippe-Impfrate an Uniklinikum erhöht

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