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Am besten FSME-geimpft zur EM!

JENA (ug). Am 7. Juni beginnt die Fußball-EM in Österreich und der Schweiz. Fans, die dorthin reisen, sollten gegen FSME geimpft sein, raten Experten. Denn beide Länder sind FSME-Endemiegebiete.

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Am besten FSME-geimpft zur EM!

Am besten FSME-geimpft zur EM!

© Foto:Novartis Behring

Die Gastgeber-Länder werben selbst dafür, dass anreisende Fußballfans gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis geimpft sein sollten. Die Impfung sei für Fans sinnvoll, sagt auch Professor Jochen Süss von der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Jena im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

"Ich selbst würde nicht ungeimpft nach Österreich fahren." Denn Zecken gibt es nicht nur im Wald, sondern eben auch in Gärten und Parks. Und hier übertragen sie ebenfalls das FSME-Virus. Der Wiener Stadtpark zum Beispiel sei ein FSME-Risikogebiet, so der Zecken-Experte. Auch in der Schweiz breitet sich die Krankheit aus. "Nur Fans, die aus dem Zug steigen, ins Stadion gehen und den Rest der Zeit in der Kneipe verbringen, brauchen nicht geimpft zu werden", so Süss.

Für die Impfung wird es allerdings höchste Zeit. Eigentlich sind fünf bis sechs Wochen Vorlauf nötig, um den vollen Impfschutz bei der EM zu haben. Jetzt könne aber noch nach dem Schnellimpfschema (Impfungen an den Tagen 0, 7, 21) geimpft werden. Damit müsse allerdings bald begonnen werden.

Die Schweizer Gesundheitsbehörden raten ausländischen EM-Besuchern außerdem dazu, sich gegen Masern impfen zu lassen. Denn in dem EM-Gastgeberland gab es große Masernausbrüche: In diesem Jahr wurden in der Schweiz bereits über 1500 Masern-Erkrankungen registriert.

Mehr Infos zu den EM-Ländern: www.crm.de und zur EM unter http://de.euro2008.uefa.com/index.html

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