Episodische Migräne

Antikörper reduziert Migräne-Tage

Migräne-Tage lassen sich bei Patienten mit episodischer Migräne mit einem monoklonalen Antikörper signifikant reduzieren. Das hat die ARISE-Studie ergeben.

Veröffentlicht:

BASEL / NÜRNBERG. Das Unternehmen Novartis hat positive Ergebnisse der ARISE-Studie bekannt gegeben, der ersten Phase-III-Studie zur Beurteilung der Wirksamkeit und Sicherheit von AMG 334 (70 mg), das monatlich subkutan zur Prävention von episodischer Migräne verabreicht wird.

Die Studie hat den primären Endpunkt erreicht und ergab im Vergleich zu Placebo bei den mit AMG 334 behandelten Patienten eine statistisch signifikante Reduktion der monatlichen Migräne-Tage nach 12 Wochen gegenüber Baseline.

AMG 334 wurde speziell von Novartis und Amgen für die Migräne-Prophylaxe entwickelt, heißt es in der Mitteilung. Der vollständig humane monoklonale Antikörper blockiert den Calcitonin-Gene-Related-Peptid-(CGRP)-Rezeptor, von dem angenommen wird, dass er eine zentrale Rolle bei der Übertragung der Schmerzen bei Migräne spielt.

Die insgesamt 577 Teilnehmer der ARISE-Studie erhielten randomisiert entweder Placebo oder AMG 334, 70 mg subkutan, einmal monatlich (ClinicalTrials.gov) Die Patienten litten jeden Monat an 4 bis 14 Tagen unter Migräne, mit durchschnittlich 8 Migräne-Tagen pro Monat bei Baseline.

Bei den mit AMG 334 behandelten Patienten wurde eine statistisch signifikante Reduktion von 2,9 Migräne-Tagen pro Monat gegenüber Baseline verzeichnet, im Vergleich zu einer Reduktion von 1,8 Tagen im Placebo-Arm. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Kopfschmerzen

Migräne: Welche Therapie bei älteren Patienten möglich ist

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 2: Infusionsschema der REGENCY-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Neue Therapieoption bei Lupus-Nephritis verfügbar

Obinutuzumab verbessert Nierenoutcomes bei Lupus-Nephritis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Roche Pharma AG, Grenzach-Wyhlen
Abb. 1-- Zeit bis zum ersten Ereignis (Tod durch jegliche Ursache oder kardiovaskuläres Ereignisb) in der Gesamtpopulation (a) bzw. in der Monotherapie-Population (b).

© Springer Medizin Verlag

Mit Vutrisiran früh kausal behandeln

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alnylam Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen

Röntgen-Thorax führte zur Diagnose

Kasuistik: Negativer D-Dimer-Test trotz akuter Lungenembolie

Lesetipps
Das Zusammenspiel zwischen Vermögensverwalter und Anlegerin oder Anleger läuft am besten, wenn die Schritte der Geldanlage anschaulich erklärt werden.

© M+Isolation+Photo / stock.adobe.com

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Eine Frau liegt erschöpft auf einem Sofa.

© fizkes / stock.adobe.com

Patientenumfrage

Krebs: So häufig sind Tumorschmerzen