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Apis mellifica bei Ovarialzysten und Ödemen

Für Anfänger in der Homöopathie reicht es, sich erst einmal mit wenigen Arzneimitteln vertraut zu machen. Ein vielfach anwendbares Mittel ist etwa Apis mellifica (Honigbiene).

Von Ursula Armstrong Veröffentlicht:

In der organotropen homöopathischen Therapie werden bei akuten Krankheiten Präparate verwendet, die sich bei diesen Indikationen bewährt haben. Dabei genügt es nicht, die Diagnose zu kennen. Sondern das homöopathische Mittel wird anhand der jeweiligen individuellen Symptomatik ausgesucht. Pro Diagnose können so also verschiedene Mittel infrage kommen. Das gilt auch umgekehrt: Jedes homöopathische Mittel kann bei sehr unterschiedlichen Krankheiten helfen. Entscheidend sind eben die vorliegenden Symptome.

Brennende Schwellung ist typisch für Bienenstich

Ein wesentliches Prinzip der Homöopathie ist die Ähnlichkeitsregel. Demnach sollte ein kranker Mensch eine Substanz bekommen, die bei Gesunden ähnliche Symptome hervorruft. Beispiel Biene: Wird man von einer Biene gestochen, kommt es zu einer heißen, brennenden ödematösen Schwellung, die gekühlt werden muss. Genau gegen diese Symptomatik hilft das homöopathische Mittel Apis mellifica - egal, welche Diagnose vorliegt.

Apis mellifica sei eine Art Spezifikum, sagte Dr. Markus Wiesenauer aus Weinstadt auf der Fortbildungsveranstaltung "Homöopathie für die tägliche Praxis" der "Ärzte Zeitung" in Hamburg. Apis mellifica sei immer dann indiziert, wenn es sich um ein Ödem - also einen "flüssigkeitsgefüllter Hohlraum" - handelt. Zum Beispiel bei Paukenerguss, Tubenkatarrh, allergischen Hautreaktionen oder Insektenstichen. Eine weitere Indikation, bei der Apis mellifica gut helfen kann, ist die Ovarialzyste.

Wiesenauer empfiehlt als Dosierung dreimal täglich fünf Globuli der Potenz D6, bei kleinen Kindern drei Globuli. Bei länger währenden Krankheiten wie dem Paukenerguss rät er zu drei Wochen Therapie, eine Woche Pause, drei Wochen Therapie, eine Woche Pause - bis die Beschwerden abgeklungen sind. Bei Ovarialzysten könne dieser Behandlungszyklus auch ein Jahr lang durchgehalten werden.

Seminar zu Homöopathie

Das nächste Seminar "Homöopathie für die tägliche Praxis", veranstaltet von der "Ärzte Zeitung", findet am Samstag, dem 8. November, in Dresden statt. Das ganztägige Seminar ist mit 8 CME-Punkten zertifiziert. Das Besondere daran ist: Bei allen Themen findet die Therapie bei Kindern besondere Berücksichtigung.

Die 90 Euro Teilnahmegebühr beinhalten das Handbuch "Homöopathie - Ein praktischer Leitfaden" sowie Getränke, die Verpflegung in den Kaffeepausen und einen Mittagsimbiss.

Anmeldung und Informationen per E-Mail unter

mareen.buelte@aerztezeitung.de oder per Fax: 0 61 02 / 50 64 41 66

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