Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Arznei und Impfung für Schwangere

Von Michael Hubert Veröffentlicht:

Erst macht die Pharmaindustrie Großversuche an der deutschenBevölkerung, jetzt auch noch Menschenversuche an Schwangeren. Sowerden Meldungen lauten, wenn "pharmakritische" Medien realisieren,dass alle Schwangeren die Pandemie-Impfung erhalten sollen undSchwangeren mit Schweinegrippe-Verdacht Oseltamivir verordnet werdensoll.

Ein Argument wird lauten: Es gibt gar keine Studien dazu mitSchwangeren. Solche Studien sind ja auch kaum zu realisieren. Und wenn,hieße es "Studien an Schwangeren!". So eine Debatte verläuftimmer im Kreise. Es gibt nur einen Ausweg: eineRisiko-Nutzen-Abwägung auf vorhandener Datenbasis. Das haben dieWHO, die CDC in den USA und die europäische Arzneimittel-AgenturEMEA getan.

Das Ergebnis: Diese Abwägung fällt positiv aus, dennSchwangere haben ein hohes Risiko für schwere und fataleVerläufe einer Schweinegrippe. Dabei muss auch klar sein: Es gibteine natürliche Fehlbildungsrate bei Neugeborenen von etwa zweiProzent. Das wird auch bei geimpften Schwangeren und jenen, dieTamiflu® genommen haben, so sein. Darüber muss mit den Frauengesprochen werden. Damit Fehlbildungen nicht reflexhaft auf Impfungoder Arznei zurückgeführt werden.

Weitereaktuelle Berichte, Bilder und Links zum Thema Schweinegrippe(Mexikanische Grippe) finden Sie auf unserer Sonderseite

Lesen Sie dazu auch: Schwangeren gilt besonderes Augenmerk bei Schweinegrippe-Pandemie

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Pityriasis versicolor

© iStock / C5C

Kleienpilzflechte im Sommer

Pityriasis versicolor sicher erkennen und gezielt behandeln

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Blutbild verrät Endotyp

Vier Immunendotypen des Typ-2-Diabetes: Das zeichnet sie aus

Lesetipps
Verengte Atemwege bei Asthma mit entzündlich bedingten Schleimhautveränderungen.

© ag visuell / stock.adobe.com

(S)MART-Konzept

Das leisten Fixkombinationen bei Asthma

Dreidimensionale medizinische Illustration des Varicella-Zoster-Virus, einem Virus das Windpocken, Hautblasen, Nesselsucht, Wunden und Gürtelrose verursacht.

© Corona Borealis / stock.adobe.com

Atypische Symptome

Kasuistik: Periphere Fazialisparese mit erstaunlicher Ursache