SAPV

Baustellen ohne Ende

Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung kommt in Deutschland nur extrem langsam voran. Und das nicht ohne Grund: Bei ehrlicher Betrachtung hat sie im gesundheitspolitischen Alltag nur einen untergeordneten Stellenwert.

Von Christoph Fuhr Veröffentlicht: 12.11.2013, 12:40 Uhr
Baustellen ohne Ende

Schwerstkranke brauchen Zuwendung - das will die SAPV leisten.

© Berg/dpa

Als vor mehr als sechs Jahren der Gesetzgeber den Anspruch auf eine Spezialisierte Ambulante Palliativersorgung (SAPV) festgeklopft hat, gab es breites politisches Einvernehmen.

Niemand konnte und kann bis heute ernsthaft Argumente vorbringen, die schwerstkranken Menschen in unserem Land das Recht verwehren sollten, selbstbestimmt und im Idealfall in den eigenen vier Wänden zu sterben.

Der Wert einer Gesellschaft misst sich auch daran, wie sie mit der Würde von Schwachen und Kranken umgeht. Eine gute Palliativversorgung ist dafür ein geeigneter Gradmesser.

Mit Hilfe von sogenannten Palliatve Care Teams soll die SAPV Lebensqualität und die Selbstbestimmung von Palliativpatienten so weit wie möglich erhalten, fördern und verbessern - das ist die Grundidee.

Doch wie funktioniert das? Knapp 78 Monate nach Einführung der gesetzlichen Regelung fällt die Zwischenbilanz mehr als zwiespältig aus.

Woran das liegt und welche die größten Baustellen sind, erfahren Sie, wenn Sie diesen Text exklusiv in unserer App-Ausgabe vom 12.11.2013 weiterlesen.

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