Direkt zum Inhaltsbereich

Bayern: Einladung zur Krebsvorsorge

Der Freistaat Bayern novelliert das Verbraucherschutzgesetz: Künftig soll zum Darmkrebs-Screening ähnlich eingeladen werden, wie beim Mammografie-Screening.

Veröffentlicht:

MÜNCHEN (sto). In Bayern sollen künftig Einladungen zu Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wie beispielsweise zum Darmkrebs-Screening möglich sein.

Das sehen Änderungen im Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetz vor, die Gesundheitsminister Marcel Huber vorgelegt hat. Vorbild sei das bayerische Pilotprojekt zum Mammografie-Screening, bei dem all gesetzlich versicherten Frauen zur Untersuchung eingeladen werden.

Dadurch habe sich die Teilnahme an der Früherkennungsuntersuchung auf rund 50 Prozent erhöht, erklärte der Landesminister. Die Vorgehensweise sei heute bundesweit fest verankert.

Darüber hinaus sehen die geplanten gesetzlichen Änderungen vor, dass vorhandene Impfausweise und Impfbescheinigungen künftig bereits im Rahmen der Schuleingangsuntersuchungen und bei weiteren Impfberatungen verpflichtend vorgelegt werden.

Damit solle eine verlässliche Datenbasis für die Impfberatungen durch die Gesundheitsämter geschaffen werden, erklärte Huber.

Den ambulanten Krankenpflegediensten sollen die geplanten Gesetzesänderungen Erleichterungen bringen: Sie müssen sich künftig nur noch einmal bei den unteren Behörden für Gesundheit, Veterinärwesen, Ernährung und Verbraucherschutz melden.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Studie MajesTEC-3: progressionsfreies Überlebenc

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neue Therapieoption beim rezidivierten oder refraktären Multiplen Myelom (RRMM)

Teclistamab-Daratumumab erzielt bislang unerreichten PFS-Vorteil bei RRMM ab dem 1. Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, a Johnson & Johnson company, Neuss
Abb. 1: MATTERHORN-Regime beim GC/GEJC: ereignisfreies Überleben (EFS)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [10]

Perioperativ behandeln – kurativ denken

Durvalumab-basierte Therapie bei drei Tumorentitäten

Sonderbericht | Beauftragt und finanziert durch: AstraZeneca GmbH, Hamburg

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vier Ursachen im Überblick

Häufiges Aufstoßen: Woher es kommen kann und wie therapiert wird

Lesetipps