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Bei Parodontitis mehr Rheumatoide Arthritis

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KOPENHAGEN (sh). Über die Hälfte der Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA) haben eine Parodontitis, so das Ergebnis einer von Dr. Codrina Ancuta aus Iasi in Rumänien beim Rheuma-Kongress vorgestellten Untersuchung. RA-Patienten mit Parodontitis haben eine signifikant höhere Krankheitsaktivität als RA-Patienten ohne. Nach sechs Monaten Behandlung mit einem TNFa-Hemmer besserten sich RA und Parodontitis bei 20 der 25 Studienteilnehmer signifikant.

Gestützt wird dies durch eine von Dr. Jerry Molitor aus Minneapolis in USA, präsentierte retrospektive Analyse von 45 Patienten mit RA. Sie ergab, dass eine Parodontitis auch bei Nichtrauchern das Risiko für eine RA um das 2,6-Fache erhöht. Mit Verhaltensänderungen könnten also möglicherweise gleich zwei Erkrankungen vermieden werden.

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