Bekämpfung von HIV und Aids soll weltweit verstärkt werden

NEW YORK (ple). Von den mehr als 40 Millionen HIV-Infizierten weltweit leben fast 95 Prozent in Entwicklungsländern. Im Welt-Aids-Berichts 2006, den die Organisation UNAIDS gestern vorgelegt hat, wird daher gefordert, den Kampf gegen HIV und Aids vor allem in diesen Ländern zu forcieren.

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UNAIDS hat den neuen Aids-Bericht aus Anlaß der UN-Sondersitzung zu HIV und Aids in New York vorgestellt. Auf der Tagung, die bis zum Freitag dauert, geht es auch darum, Strategien zu entwickeln, um die weltweite Bedrohung vor allem von Frauen und jungen Menschen durch HIV zu verringern.

Vermehrte Anstrengungen seien bei der Aufklärung über HIV und Aids erforderlich. In vielen Ländern hätten weniger als 50 Prozent der Jugendlichen ausreichend Informationen über den Aids-Erreger und darüber, wie man Ansteckungen verhindern kann. Die Entwicklung von Impfstoffen und Mikrobiziden gegen HIV soll forciert werden.

Auch die Deutsche Aids-Stiftung plädiert dafür, die Entwicklung dieser Mittel gegen HIV zu beschleunigen, mit denen weltweite Präventions- und Therapieprogramme ergänzt werden müßten. Nach Ansicht der Stiftung würden Impfstoffe und Mikrobizide Frauen besser in die Lage versetzen, sich vor HIV zu schützen.

Die Stiftung schätzt, daß ein Impfstoff gegen HIV, der einen Schutz von 40 Prozent bietet und mit dem 20 Prozent einer stark vom Aids-Erreger betroffenen Bevölkerung in Entwicklungsländern geimpft werden, die Zahl der Neu-Infektionen um fast ein Drittel senken könnte.

Seit Beginn der Pandemie haben sich etwa 65 Millionen Menschen mit HIV infiziert, mehr als 25 Millionen Menschen sind an Aids gestorben. Weltweit infizieren sich täglich etwa 14 000 Menschen mit HIV.

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