Depressionen

Beugt Kaffee Depressionen vor?

BOSTON (eis). Der Genuss von täglich zwei oder drei Tassen Kaffee mit Koffein ist bei Frauen mit einem um 15 Prozent verringerten Risiko für Depressionen verbunden, berichten US-Forscher von der Harvard School of Public Health (Arch Intern Med 2011; 171: 1571).

Veröffentlicht:

Sie haben Daten von 50.739 Frauen aus der Nurses Health Study ausgewertet.

Die Probandinnen hatten im Jahr 1996 keine Depressionen gehabt; bis 2006 bekamen dann 2607 Teilnehmerinnen Depressionen.

Koffeinfreier Kaffee hat keinen Effekt auf Depressionsrate

Über ihren Kaffeekonsum hatten die Frauen in Fragebögen Auskunft gegeben.

Bei täglichem Konsum von zwei bis drei Tassen war die Depressionsrate im Vergleich um 15 Prozent geringer als bei Konsum von einer Tasse oder weniger. Keinen Effekt auf die Depressionsrate hatte koffeinfreier Kaffee.

Mehr zum Thema

Therapieergänzung bei Depression

Probiotika unterstützen Antidepressiva

DAK-Report

Immer mehr junge Mädchen leiden an Essstörungen

Das könnte Sie auch interessieren
Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

© Tania Soares | EyeEm

Corona und Depression

Johanniskraut: Eine vorteilhafte Option bei einer Depression

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

© koto-feja, LordRunar | iStock

So wirkt Johanniskraut

Johanniskraut kann mehr als bisher angenommen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

© ChristianChan | iStock

Depressionen behandeln

Faktencheck: Johanniskrautextrakt vs. Citalopram

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Kommentare
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Ein Kinderarzt untersucht ein Kind mittels Ultraschall. Die Pädiater warnen vor Leistungskürzungen, sollte die mit dem TSVG eingeführte Zusatzvergütung für mehr Termine wieder gestrichen werden.

© Christin Klose/dpa-tmn/picture alliance

Sanierung der Kassenfinanzen

Ärzte warnen vor Rücknahme der Neupatienten-Regelung im TSVG