Magen-Darm-Virus

Botswana-Sprinter Makwala über WM-Aus empört

Botswanas Weltklasse-Sprinter Isaac Makwala hat frustriert und empört auf sein WM-Aus reagiert. Zuvor hatte das Magen-Darm-Virus schon deutsche Athleten erwischt.

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Sprinter Isaac Makwala aus Botswana wurde bei der Leichtathletik-WM in London von einem Magen-Darm-Virus gestoppt.

Sprinter Isaac Makwala aus Botswana wurde bei der Leichtathletik-WM in London von einem Magen-Darm-Virus gestoppt.

© dpa

LONDON. Der Sprinter Isaac Makwala warf den Organisatoren sogar "Sabotage" vor. "Sie haben mir nicht mal zugehört. Sie haben nur gesagt: Nein, du kannst nicht laufen, weil du krank bist", sagte der 30-Jährige dem britischen Fernsehsender ITV in London. "Manchmal denke ich, das könnte Sabotage sein."

Makwala ist nach Angaben des Weltverbandes IAAF am Magen-Darm-Virus erkrankt. Daher hatte ihm die IAAF am Dienstag den Start im 400-Meter-Finale der Leichtathletik-WM untersagt, das schließlich sein großer Rivale Wayde van Niekerk gewann. Der Südafrikaner machte damit den ersten Schritt zum erhofften Gold-Double über 200 und 400 Meter.

Makwala war am Dienstagabend schon am Olympiastadion, wurde aber gestoppt und zurückgewiesen. Wegen der ansteckenden Erkrankung hatte er am Montag bereits den Vorlauf über 200 Meter verpasst. Das britische Gesundheitsrecht schreibt in solchen Fällen zwingend eine 48-stündige Quarantäne vor; Makwala musste auf seinem Hotelzimmer bleiben – bis Mittwoch 14.00 Uhr Ortszeit.

Auch Deutsche Sportler hatten sich Berichten zufolge bei der Leichtathletik-WM einen Magen-Darm-Virus eingefangen. (dpa)

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