Charité-Kongress bietet Hausärzten Fortbildung und CME-Punkte

BERLIN (gvg). Zum zweiten Mal findet in Berlin vom 10. bis 12. September das "Charité Fortbildungsforum - Deutscher Ärztekongress" statt. Die Organisatoren der interdisziplinären Veranstaltung für Hausärzte erwarten 2000 Besucher. Nach alter Zählung und Nomenklatur wäre es der 56. Deutsche Ärztekongress.

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"Unser Kernanliegen ist auch in diesem Jahr wieder der interdisziplinäre Ansatz. Wir wollen Hochschulmedizin und Spezialwissen mit der Hausarztmedizin verbinden und aufzeigen, an welchen Stellen aktuelle Trends in Forschung und Klinik für die hausärztlichen Kollegen relevant werden", so Professor Reinhold Kreutz vom Institut für Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Charité. Kreutz ist Mitglied im Programmkomitee des Charité Fortbildungsforums.

Tatsächlich wird den Besuchern einiges geboten: Etwa 230 Referenten bestreiten das dreitägige Seminarprogramm. Sie kommen überwiegend aus der Charité und aus den Partnerkrankenhäusern der Universität im Berliner Raum. Die Themen decken fast das gesamte Spektrum der Allgemeinmedizin ab: "Sehr aktiv sind in diesem Jahr die Neurologen, die unter anderem über Demenz, Kopfschmerzen, Parkinson und Borreliose informieren", berichtete Kreutz.

Besonders erwähnenswert findet er auch das recht umfangreiche Programm zum Fachgebiet Urogynäkologie. Außer um gynäkologische und urologische Tumoren geht es hier vor allem um die Inkontinenz.

Weiterhin gibt es eine große Zahl von Veranstaltungen zu anderen hausärztlich relevanten Themen, vom Umgang mit Herzrhythmusstörungen über die COPD-Therapie bis zur Abklärung unklarer Lungenrundherde.

Abgesehen von den Seminaren finden zur Mittagszeit noch die so genannten Quick-Info-Veranstaltungen statt, wo die Referenten kurze Statements abgeben und sich anschließend von den Zuhörern "löchern" lassen. In diesen Sitzungen geht es um die Lysetherapie bei Myokardinfarkt, um die Schmerztherapie und um die Plättchenhemmung. Schließlich können die Teilnehmer in Kursen praktische Fertigkeiten üben oder erlernen, darunter in Kursen zur Sonographie oder zur Lungenfunktionsdiagnostik.

Gelegenheit, Bescheinigungen zu erwerben, besteht reichlich: Denn das "Fortbildungsforum Charité - Deutscher Ärztekongress" ist CME-zertifiziert. Wie viele Punkte man mit nach Hause nimmt, hängt dabei ganz vom Engagement ab. Ein halber Tag Seminarprogramm ergibt je vier CME-Punkte, insgesamt also maximal 24. Lunchsymposien bringen noch mal zwei Punkte. Und die Intensivkurse werden extra berechnet meist mit fünf Punkten. Es lohnt sich also, inhaltlich wie formal.

Die Preise sind für das Angebot: Eine Dauerkarte kostet 120 Euro, der Tagespass kostet 45 Euro. Intensivkurse werden extra berechnet und schlagen mit 25 Euro (Sonographie), 45 Euro (Lungenfunktion) sowie 90 Euro (Langzeit-EKG) zu Buche.

Anmeldung: MedCongress GmbH, Chemnitzer Straße 21, 70597 Stuttgart, Tel.: 07 11 / 72 07 12-0, Fax: 07 11 / 720712-29, E-Mail: info@medicacongress.de

Informationen im Web gibt es unter: http://www.deutscher-aerztekongress.de

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