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Baden-Württemberg

DRK fordert beim Krankentransport Höchstwartezeit

Veröffentlicht:

STUTTGART. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Baden-Württemberg will Hilfe vom Gesetzgeber: Dieser solle einen gesetzlichen Rahmen für Wartezeiten bei Krankentransporten festlegen, sagte ein DRK-Sprecher den "Stuttgarter Nachrichten".

Durch eine maximale Wartefrist könnten das DRK und private Anbieter den Druck auf die Krankenkassen erhöhen, mehr Geld für die Anschaffung neuer Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Dem Bericht zufolge verlängerten sich die Wartezeiten für Patienten, weil zu wenig Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Die Zahl der Krankentransporte in Baden-Württemberg wird auf zuletzt jährlich 721.000 beziffert. Die 34 Kreisverbände des DRK organisieren nach eigenen Angaben rund 80 Prozent der Fahrten im Rettungsdienst sowie der Krankentransporte.

Die Verfehlung der gesetzlichen Hilfsfristen im Rettungsdienst in vielen Regionen wird seit Jahren kontrovers im Südwesten diskutiert. (fst)

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