Direkt zum Inhaltsbereich

Darmkrebs - Gastroenterologen klären Bürger auf

DRESDEN (dür). Die mehr als 40 Gastroenterologen in Sachsen wollen mit der Initiative "Sachsen gegen Darmkrebs" die Akzeptanz der Bürger verbessern, wenn es um das Thema Vorsorgeuntersuchungen geht.

Veröffentlicht:

"Unser Ziel ist es, die Rate der in Anspruch genommenen Vorsorgekoloskopien von etwa 15 Prozent in diesem Jahr auf über 20 Prozent zu steigern, um langfristig die Mortalität am Darmkrebs zu senken", sagt der Vorsitzende des sächsischen Berufsverbandes der Gastroenterologen Dr. Gerhard Heptner. Kooperationspartner sind die Ersatzkrankenkassen, die Sächsische Zeitung und die Freie Presse in Chemnitz.

Im Darmkrebs-Monat März hatte die Initiative bereits ein Beratungstelefon eingerichtet, bei dem sich Anrufer jeweils mittwochs von 16 bis 19 Uhr kostenlos von einem Facharzt alle Fragen beantworten lassen konnten. Die Hotline soll nun weitergeführt werden. Zusätzlich bemühten sich die Gastroenterologen um Unterstützung bei niedergelassenen Kollegen, die mit der allgemeinen Prävention vertraut sind - mit Erfolg! Unter anderem halten nun Hausärzte, Urologen, Gynäkologen und Dermatologen Infomaterialien der Darmkrebs-Initiative bereit.

Ersatzkassenverband, Gastroenterologen, niedergelassene Onkologen und das Bauchzentrum des Diakonissenkrankenhauses Dresden haben zudem ein Programm zur Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen im Magen- und Darmbereich erarbeitet. Damit sollen vor allem jüngere Versicherte mit familiärer Vorbelastung erreicht werden. Derzeit ist der Vertrag noch auf den Raum Dresden beschränkt, künftig soll er in ganz Sachsen angeboten werden.

Weitere Infos im Internet unter www.sachsen-gegen-darmkrebs.de

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Registerauswertung aus neun Bundesländern

Mehr Darmkrebs-Neudiagnosen bei Jüngeren in Deutschland

Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Früherkennung von Bluthochdruck

Hypertonie: Wenn die Smartwatch in falsche Sicherheit wiegt

Praxisinventar

So lassen sich Praxen ihre Therapieliege fördern

Lesetipps
Eine ältere Person hält drei Blisterstreifen mit Tabletten zwischen beiden Händen.

© wernerimages / stock.adobe.com

GeriPAIN-Leitlinie

Welche Schmerztherapien eignen sich für geriatrische Patienten?