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Bundesregierung

Deutsche sollen Personal in Ebola-Krisengebieten schulen

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BERLIN/GENF. Die Bundesregierung will im Kampf gegen die Ebola-Epidemie deutsche Experten für Infektionsschutz nach Afrika schicken. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte ein Trainingsprogramm für das medizinische Personal in den Krisengebieten an.

"Mit Hilfe deutscher Experten wird das medizinische Personal in den Krankenhäusern im Umgang mit hochansteckenden Krankheiten wie Ebola geschult", sagte Gröhe am Wochenende der "Rheinischen Post".

Laut WHO sind in den drei am schwersten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone inzwischen 2097 Menschen an Ebola gestorben; insgesamt 3967 Erkrankungsfälle sind verzeichnet.

In einer Pressekonferenz informierte WHO-Vizepräsidenten Marie-Paule Kieny, dass aktuell zwei Impfstoffe getestet würden, die im November in den betroffenen Ländern zum Einsatz kommen könnten, wenn sich die Vakzine als sicher erweisen sollten. (dpa,vdb)

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