Direkt zum Inhaltsbereich

Diabetes-Institut gegründet

PARIS (eb). Mit dem Ziel, Gesundheitsexperten, die sich mit Diabetes befassen, weiterzubilden, ist in Paris das Johnson & Johnson Diabetes Institut gegründet worden.

Veröffentlicht:

Das Institut habe das Ziel, die Betreuung der Patienten mit Diabetes in Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika durch die Weiterbildung der Ärzte und die Zusammenarbeit mit führenden Experten zu verbessern, hat das Unternehmen mitgeteilt.

"Die globalen Ausgaben für Diabetes und seine Komplikationen werden im Jahr 2025 mehr als 300 Milliarden US-Dollar betragen, was einer Erhöhung um 30 Prozent gegenüber heute entspricht", sagte der frühere US-Gesundheitsminister Dr. Kenneth Moritsugu bei der Eröffnung. Ein großer Teil dieser Ausgaben wird in Europa, dem Nahen Osten und Afrika erwartet.

Patienten und Gesundheitsexperten in sechs Ländern dieser Regionen seien nach praktischen Lösungen für das Diabetesproblem befragt worden. 92 Prozent der Experten waren davon überzeugt, dass die Patientenaufklärung die Belastung von Diabetes für die Gesellschaft reduzieren könne. Auch 60 Prozent der befragten Patienten wünschten mehr Informationen und Ratschläge zur Krankheit von ihren Ärzten. Dem solle das neu gegründete Institut gerecht werden.

"Die Forschung zeigt, dass in Entwicklungsländern die Ausgaben für die Behandlung von Diabetikern höher als erforderlich sind, da nicht genug für die Vorbeugung von ernsthaften Komplikationen, die von Diabetes verursacht werden können, ausgegeben wird, etwa Herzerkrankungen, Nierenerkrankungen, Schlaganfälle und Amputationen," so Dr. Maria Raikou von der London School of Economics und Mitverfasserin des Berichts.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Neue Terminologie

Warum PCOS zu PMOS wurde und was das mit Diabetes zu tun hat

Akuter ischämischer Insult oder TIA

Schützt GLP-1-Rezeptoragonist vor frühen Schlaganfall-Rezidiven?

Das könnte Sie auch interessieren
Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

© Aleksandr | colourbox.de

Fatal verkannt

Vitamin-B12-Mangel frühzeitig behandeln!

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

© polkadot - stock.adobe.com

Vitamin-B12-Mangel

Aktuelle Empfehlungen für die Praxis

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
B12-Mangel durch PPI & Metformin

© Pixel-Shot - stock.adobe.com

Achtung Vitamin-Falle

B12-Mangel durch PPI & Metformin

Anzeige | WÖRWAG Pharma GmbH & Co. KG
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Diagnostik bei Harnsteinen: Prozedere bei Hochrisiko-Gruppe

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5, 11]

Hoher Medical Need

Urolithiasis: Metaphylaxe kann hohe Rezidivrate deutlich senken

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Aristo Pharma GmbH, Berlin
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

© Pinit / stock.adobe.com / generiert mit KI

Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen

Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Mirum Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Studien CLIMB THAL-111 und -131: Veränderung des Gesamt-Hb-Werts und des HbF-Werts nach Exa-cel-Infusion bei TDT-Patientinnen und -Patienten (Quelle: Locatelli F et al., European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) 2026, Madrid, Spanien, Abstract GS2-5)

© Springer Medizin Verlag

Neue Perspektiven bei Hämoglobinopathien

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Vertex Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Kombi schlägt Monotherapie

Diese Blutdrucksenker werden am besten vertragen

Blutbildveränderungen

Ursachenfindung der Leukozytose: Reaktiv, Infektion oder Leukämie?

Lesetipps
Ein Fußballspieler hält sich seinen Knöchel, ein Helfer assistiert ihm.

© massimhokuto / stock.adobe.com

Orthese selten nötig

Das ist bei Sprunggelenksverletzungen zu beachten

Eine Frau sitzt auf dem Bett und hält sich eine Wärmflasche auf den Bauch.

© Halfpoint / stock.adobe.com

Schmerzen verhindern

Das sind die aktuellen medikamentösen Ansätze bei Endometriose