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FUNDSACHE

Die Chemie des Verliebtseins

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Das Geheimnis der Liebe ist entschlüsselt. Es ist nicht dieser Blick, der die Knie weich werden läßt. Es sind auch nicht diese Augen, in die man sich versenken möchte.

Nein, es ist ganz prosaisch der Nervenwachstumsfaktor (NGF), der das Gefühl des Verliebtseins verursacht. Das haben italienische Wissenschaftler jetzt geklärt, berichtet die britische Zeitung "The Independet".

Verliebte haben besonders hohe Werte an frei zirkulierendem NGF, haben Dr. Enzo Emanuele und seine Kollegen von der Universität in Pavia herausgefunden. Die Wissenschaftler haben 58 frisch verliebte Männer und Frauen zwischen 18 und 31 mit nicht verliebten Singles und Verheirateten verglichen.

Diejenigen mit den größten leidenschaftlichen Gefühlen hatten auch die höchsten NGF-Werte. Das Traurige: Der Effekt des NGF hält nicht an, nur etwa ein Jahr, dann sinken die erhöhten Werte (227 Einheiten) unweigerlich auf ganz normale Werte (123 Einheiten). (ug)

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