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Kommentar – Kommentar zur Grippeimpfung

Die Schuld an Lieferengpässen

Von Wolfgang  van den Bergh Veröffentlicht:

Haltet den Dieb! So oder so ähnlich könnte man die aktuelle Diskussion um die angeblichen Lieferengpässe bei Grippeimpfstoffen beschreiben. Es wird ein Alarmismus betrieben. Auch eine aktuelle Pressemeldung des GBA trägt nicht unbedingt dazu bei, die Aufregung zu mildern.

Die Fakten sprechen eine klare Sprache, wer wann welche Empfehlung abgegeben hat. Und darauf haben sich die Hersteller verlassen. Das ist ein völlig normaler Prozess. Wenn sich nun aufgrund der Erfahrungen der Grippesaison 2017/2018 mehr Menschen impfen lassen wollen als üblich, dann war das nicht vorherzusehen.

Die Produktion für diese Saison ist abgeschlossen. Ausgeliefert wird, was bestellt wurde. Mehr geht nicht. Mittlerweile sollte bekannt sein, dass die Impfstoffherstellung nichts damit zu tun hat, eine Maschine etwas schneller laufen zu lassen. Übrigens: In der letzten Saison sind 10 Prozent der Impfstoffe vernichtet worden!

Lesen Sie dazu auch: Grippeimpfstoffe: GBA will an enger Marktlage nicht schuld sein

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