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Die Systembiologie meistert komplexe Krankheitsdaten

HEIDELBERG/MANNHEIM (eb). Mehr und mehr wird die Systembiologie zum Grundpfeiler der medizinischen Forschung.

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Darüber berichtet das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in einer Mitteilung zur Internationalen Systembiologie-Konferenz in Heidelberg und Mannheim. Die Systembiologie helfe, Krankheiten besser zu verstehen und Medikamente schneller zu entwickeln.

Neue Analysemethoden, etwa mit fluoreszierenden Proteinen, oder die parallele Sequenzierung von Tumorgenomen erzeugten hochkomplexe Datensätze.

Deren Interpretation übersteigen die menschliche Intuition. Ermöglicht wird die Auswertung aber durch die zu Beginn dieses Jahrtausends neu entstandene Disziplin der Systembiologie mit theoretischen Modellen und Computersimulationen. Das BMBF fördert diese Art der Forschung seit 2004 mit über 300 Millionen Euro.

Die Bedeutung der Systembiologie geht inzwischen weit über die Grundlagenforschung hinaus. Bei der Entwicklung von Arzneien ist sie schon Standard.

Weitere Themen: Wie bestimmen die Gene die Infektanfälligkeit durch Viren? Wie können Computermodelle dazu beitragen, neue Ziele gegen Krebs zu finden? Welche molekularen Wechselwirkungen beeinflussen den Stoffwechsel?

Heidelberg gehört mit dem Systembiologiezentrum BioQuant von Universität und DKFZ zu den führenden systembiologischen Standorten weltweit.

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