Umweltmedizin

Dioxin im Viehfutter

Veröffentlicht: 01.02.2006, 08:00 Uhr

HAMBURG/BRÜSSEL (dpa). Nach einer Panne in einer belgischen Fabrik ist dioxinverseuchtes Viehfutter möglicherweise an Mast- und Zuchtbetriebe in mehreren Bundesländern gelangt. Höfe in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen wurden vorsorglich gesperrt.

Bei zwei Mastbetrieben in Südthüringen wurden Reste des Futtermittels sichergestellt. Dort dürfen geschlachtete Tiere vorerst nicht verkauft werden. In Belgien schaltete die Behörde für Lebensmittelsicherheit am Dienstag die Staatsanwaltschaft ein.

Nach Angaben der Ermittler gelangte das giftige Dioxin über einen Gelatine-Hersteller in die Nahrungskette. Die festgestellten Dioxin-Konzentration sollen aber unterhalb der Schädlichkeits-Grenze liegen.

Mehr zum Thema

Neue Hinweise

Schlechte Luft in Innenräumen erhöht Asthmarisiko

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die EU geht davon aus, dass im Frühjahr zumindest Impfstoff für Risikogruppen und Gesundheitspersonal zur Verfügung stehen könnte.

EU verbreitet Optimismus

Ist der Corona-Impfstoff bald da?

Pflegekräfte versorgen einen Patienten auf der Intensivstation im Operativen Zentrum II des Universitätsklinikums Essen.

COVID-19-Versorgung

Intensivstationen: Das Personal ist der Flaschenhals

Blutgefäß mit Erythrozyten und Sauerstoff-Molekülen: Bei einem kardiogenen Schock kommt es zu einer Schädigung von Endothelzellen, die die innere Gefäßwand auskleiden. Das daraus resultierende „vascular leakage“, also die erhöhte Durchlässigkeit der Gefäße, führt dazu, dass das Gewebe schlechter mit Sauerstoff versorgt wird. Ein neuer molekularer Antikörper soll jetzt die pathophysiologische Kaskade durchbrechen.

Sterberisiko senken

Neuer Therapie-Ansatz bei kardiogenem Schock