Drucker und Kopierer machen nicht krank

BERLIN (dpa). Laserdrucker und Fotokopierer sind nach einer Studie im Auftrag des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) keine Hauptverursacher von Atemwegproblemen und anderen Bürokrankheiten.

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Es gebe aber wenige, besonders empfindliche Menschen, die auf das Partikelgemisch in der Abluft der Geräte mit gesundheitlichen Problemen reagierten, sagte BfRSprecherin Irene Lukassowitz. Die zuvor verdächtigten Tonerpartikel seien aber offensichtlich nicht der Grund. Erste Ergebnisse der Untersuchung waren bereits im vergangenen Oktober vom BfR vorgestellt worden.

Durch den Betrieb der Geräte steigt demnach die Konzentration von Feinststäuben in vielen Büroräumen oft messbar. Dies sei "schon unter quantitativen Aspekten als hygienisch, wenn nicht gar gesundheitlich bedenklich" zu werten, heißt es in der Studie, die von der Uni Gießen erstellt wurde.

Diese Feinststäube kämen als Ursache für gesundheitliche Irritationen bei besonders empfindlichen Mitarbeitern infrage, dies sei jedoch noch nicht im Detail untersucht, erläuterte Lukassowitz. "Wo viel gedruckt wird, sollten die Geräte in separaten, gut belüfteten Räumen stehen", riet sie. Auch eine regelmäßige Wartung senke die Emissionen.

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