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Ein Bild sagt mehr als Worte und kann die Compliance verbessern

LOS ANGELES (cin). Die Zeit, die nötig ist, Patienten Befunde mitzuteilen und zudem mit Bildern, etwa Sono-Bildern, zu erklären, ist gut investiert. Denn das verbessert die Compliance. US-Forscher bestätigen das jetzt eindrucksvoll - und zwar für Patienten, die ihre verkalkten Koronarien gesehen hatten.

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"Zeigen statt nur darüber zu sprechen" - diese Schlußfolgerung ziehen die Kollegen um Dr. Nove Kalia von der Harbor Universität in Los Angeles, nachdem sie 505 Patienten über einen Zeitraum von etwa drei Jahren beobachtet haben (Atherosclerosis, 185, 2006, 394).

Zu Beginn wurden die Koronargefäße der Studienteilnehmer mit Elektronenstrahl-Tomographie untersucht. Dabei wurde der Kalkscore ermittelt. Ein Arzt erklärte den Studienteilnehmern anschließend die Bilder und Befunde. Je nach Ausmaß der Gefäß-Verkalkungen wurden die Patienten in vier Gruppen eingeteilt.

Nach Analyse der Daten stand fest: Je stärker die Koronarien verkalkt waren, desto konsequenter befolgten die Patienten die Ratschläge der Ärzte. So nahmen drei Jahre nach der Untersuchung der Koronarien nur noch 52 Prozent der Patienten mit der geringsten Kalkbelastung ihre Statine ein. In der Gruppe mit der stärksten Kalkbelastung traf dies dagegen für 91 Prozent der Patienten zu. Dabei war die Compliance bei Patienten mit Bluthochdruck und Diabetes ähnlich gut.

Das Team um Kalia vermutet, daß Patienten, die die Verkalkungen ihrer eigenen Gefäße sehen, die Bedrohnung ihrer Gesundheit anders wahrnehmen als Patienten, die über die Befunde nur mündlich informiert werden. Dadurch würden sie Therapieempfehlungen konsequenter einhalten.

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