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Ein schönes Signal für Aids-Patienten

FRANKFURT AM MAIN (run). Es ist ein Lauf der besonderen Art: Profis, Hobbysportler, Behinderte und Jogger mit Kinderwagen machen alljährlich mit beim "Lauf für mehr Zeit" zu Gunsten des Pflegedienstes der Frankfurter Aids-Hilfe.

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Trommler und Tänzer heizen den Teilnehmern vor dem Beginn des Laufs über die fünf Kilometer lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt ein. Beim Startschuss ziehen die ambitionierten Läufer dann gleich los wie bei einem 100-Meter-Lauf. Die meisten anderen lassen es eher gemütlich angehen - es geht ihnen vorwiegend darum, dabei zu sein und durch die Startgebühr zu helfen. Schnellster Läufer war schließlich Mesere Melkamu mit 16:09, schnellste Läuferin Gaby Baltruschat mit 17:55 Minuten.

Insgesamt nahmen beim 12. "Lauf für mehr Zeit" am vergangenen Sonntag 3333 Läufer und Walker teil. Mit dabei war auch in diesem Jahr wieder ein Team der "Ärzte Zeitung". "Das war die bislang höchste Teilnehmerzahl", freut sich Stefanie Horn von der Aids-Hilfe Frankfurt. Durch die Aktion kamen 147 000 Euro an Spendengeldern zusammen - auch das ist ein neuer Rekord.

Den höchsten Spendenbetrag als Sponsorenläufer in Höhe von 11 170 Euro sammelte wie bereits im Vorjahr der Frankfurter Allgemeinarzt Dr. Leo Locher. Als besonders ambitioniert erwies sich auch die Hornbach AG, die eine Gruppe von 300 Läufern an den Start brachte und zudem 7500 Euro spendete. "147 000 Euro für den ambulanten Pflegedienst ist ein wunderbares Ergebnis", so Achim Teipelke, Geschäftsführer der Aids-Hilfe Frankfurt. "Das beweist, dass wir alle Willens sind, Menschen mit Aids und HIV nicht allein zu lassen. Das ist ein schönes Signal, das von diesem Tag ausgeht."

Lesen Sie dazu auch: Rekord bei Benefizlauf

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