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Eplerenon nach Herzinfarkt senkt Mortalität

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NEU-ISENBURG (ku). Wenn ein frischer Herzinfarkt durch eine linksventrikuläre Dysfunktion und Herzinsuffizienz kompliziert wird, verbessert die Verabreichung des selektiven Aldosteron-Blockers Eplerenon zusätzlich zur Standardtherapie die Überlebensrate.

Wie in einem Sonderbericht über ein Pfizer-Satellitensymposium bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim berichtet, sank in der Langzeitstudie EPHESUS (Eplerenone Post-AMI Heart Failure and Survival Study) die Mortalität deutlich.

Mit Eplerenon (Inspra®) oder Placebo behandelt wurden 6632 Patienten mit einem frischen Myokardinfarkt, und schon nach 30 Tagen war die Mortalität in der Eplerenon-Gruppe niedriger (in unserer Sonderberichterstattung war die Beschriftung der Säulen vertauscht).

In einer Subgruppenanalyse war die Gesamtmortalität in einem Zeitraum von im Mittel 16 Monaten niedriger, wenn die Eplerenontherapie früh begonnen wurde: 14,4 Prozent bei Beginn zwischen Tag 3 und 14 nach Infarkt, 12,8 Prozent bei Beginn zwischen Tag 3 und 7.

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