KHK / Herzinfarkt

Eplerenon nach Herzinfarkt senkt Mortalität

Veröffentlicht: 13.06.2006, 08:00 Uhr

NEU-ISENBURG (ku). Wenn ein frischer Herzinfarkt durch eine linksventrikuläre Dysfunktion und Herzinsuffizienz kompliziert wird, verbessert die Verabreichung des selektiven Aldosteron-Blockers Eplerenon zusätzlich zur Standardtherapie die Überlebensrate.

Wie in einem Sonderbericht über ein Pfizer-Satellitensymposium bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim berichtet, sank in der Langzeitstudie EPHESUS (Eplerenone Post-AMI Heart Failure and Survival Study) die Mortalität deutlich.

Mit Eplerenon (Inspra®) oder Placebo behandelt wurden 6632 Patienten mit einem frischen Myokardinfarkt, und schon nach 30 Tagen war die Mortalität in der Eplerenon-Gruppe niedriger (in unserer Sonderberichterstattung war die Beschriftung der Säulen vertauscht).

In einer Subgruppenanalyse war die Gesamtmortalität in einem Zeitraum von im Mittel 16 Monaten niedriger, wenn die Eplerenontherapie früh begonnen wurde: 14,4 Prozent bei Beginn zwischen Tag 3 und 14 nach Infarkt, 12,8 Prozent bei Beginn zwischen Tag 3 und 7.

Mehr zum Thema

Herz-Kreislauf-Stillstand

Laienreanimation ist auf einem guten Weg

Infektionsrisiko minimieren

So geht Wiederbelebung in Corona-Zeiten

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Telematikinfrastruktur

TI-Störung – gematik bittet Ärzte um Mithilfe

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Erhöhtes Risiko

Diabetiker sind gefährdeter für schweren COVID-19-Verlauf

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen zu Cookies und und insbesondere dazu, wie Sie deren Verwendung widersprechen können, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.  Verstanden