Erstmals mehr als 4000 Transplantationen

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NEU-ISENBURG (dpa). Die Zahl der Organspender in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand erreicht. 2006 sei erstmals mehr als 4000 Menschen bundesweit mit einem Spenderorgan geholfen worden, teilte die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag mit.

Dennoch herrsche weiter großer Mangel: Noch immer warteten rund 12 000 schwer kranke Menschen in Deutschland auf eine Niere, eine Leber, ein Herz, eine Lunge oder eine Bauchspeicheldrüse. Im vergangenen Jahr seien im Schnitt jeden Tag drei Menschen auf dieser Warteliste gestorben. Die DSO mit Sitz in NeuIsenburg koordiniert die Organspenden in Deutschland.

Nur rund zwölf Prozent der Bundesbürger haben nach DSO-Angaben einen Organspendeausweis.

Informationen: www.dso.de

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