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UNAIDS

Fast 21 Millionen HIV-Infizierte unter Therapie

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GENF. Wesentlich mehr HIV-infizierte Menschen haben mittlerweile Zugang zur Therapie. Das teilt das Joint United Nations Programme on HIV/AIDS (UNAIDS) mit. Im Jahre 2000 hätten gerade mal 685.000 HIV-Infizierte Zugang zu einer anitretroviralen Therapie gehabt. Im Juni 2017 hätten bereits rund 20,9 Millionen Menschen die lebensrettenden Medikamente erhalten, heißt es in der Mitteilung. So ein starker Anstieg in der Versorgung sei nicht möglich gewesen ohne den Mut und die Entschlossenheit der HIV-Infizierten, ihre Rechte einzufordern und die gleichzeitige Unterstützung durch stabile Regierungen und finanzielle Erleichterungen.

Die Zunahme von behandelten HIV-infizierten Menschen halte mehr Menschen am Leben und erzeuge mehr Wohlbefinden, so UNAIDS. Außerdem hätten wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass ein HIV-Infizierter, der eine effektive antiretrovirale Therapie erhält, das Virus mit einer um 97 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit auf andere Menschen überträgt. (ikr)

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