Resümee für 2017

Fast 670.000 neue Stammzellspender in Deutschland registriert

Veröffentlicht: 29.12.2017, 15:42 Uhr

ULM. Um Menschen mit Blutkrebs zu helfen, haben sich in diesem Jahr 668.405 Bundesbürger als Stammzellspender registrieren lassen. Das teilte das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm mit. Zum Jahresende habe es damit mehr als 7,7 Millionen deutsche Spender für Patienten im In- und Ausland gegeben.

2016 hatten sich mit fast 814.000 Menschen allerdings noch deutlich mehr erfassen lassen. Grund für den Rückgang ist den Angaben zufolge auch, dass schon viele Spender gewonnen wurden.

Die Typisierung wird dem ZKRD zufolge aber immer wichtiger, da Spender spätestens an ihrem 61. Geburtstag aus dem Zentralregister genommen werden. "Da die geburtenstarken Jahrgänge in den nächsten Jahren diese Altersgrenze erreichen werden, verlieren wir somit zahlreiche Spender", sagte ZKRD-Geschäftsführer Carlheinz Müller laut Mitteilung. Zuversichtlich mache die aktuelle Entwicklung: Die meisten der neu geworbenen Spender seien zwischen 18 und 20 Jahre alt. (dpa)

Mehr zum Thema

Geheilter HIV-Infizierter

„Berlin Patient“ Timothy Ray Brown ist tot

Zulassung erweitert

CLL: Kombi mit Ibrutinib in Erstlinie

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Krebszelle: Verschiedene Faktoren erhöhen oder verringern die Gefahr für ein kolorektales Karzinom.

80 Metaanalysen ausgewertet

Was alles das Darmkrebsrisiko senken könnte

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie haben Cyberkriminelle unter anderem Mails in falschem Namen versendet – und dafür auch das Vertrauensverhältnis zu Ärzten ausgenutzt.

Bundeskriminalamt warnt

Cyberkriminelle nutzen Corona-Krise für Angriffe aus